Der Vollständigkeit halber gucken wir uns noch weiter im Norden des Elsass um, Lembach. Wenn wir schon mal da sind.
Aber vorher: Haushalt!

Leider kann man sich die Waschmaschine bzw, die Hygiene drumherum nicht vorher ansehen. Hoffe nur, dass die Wäsche hinterher sauberer ist als die Maschine von außen…
Der Strom geht uns mal wieder aus.
Klasse, dass hier Ebike Stromanschlüsse sind, obwohl es gar nicht viele Ebikes gibt

So können wir einen Stellplatz ohne Strom buchen und trotzdem die Räder aufladen.
Wie immer suchen wir fürs Frühstück mal näher mal weiter entfernt einen Platz an der Sonne.

Wir sind an der Grenze zur Pfalz. Die Radtouren sind zum Teil in Frankreich, zum Teil in Deutschland.
Vélo sans frontières

Hier ist mein Fahrrad am Grenzstein halb hier, halb dort.

Die Nachbargemeinden aus beiden Ländern pflegen anscheinend eine gutes Verhältnis.
Wollen wir hoffen, dass das so bleibt. Das Elsass ist in den letzten 150 Jahren immer wieder mal zu Bayern, Deutschland oder wieder Frankreich herum geschubst worden.
Kirche mal anders: als „Radfahrerkirche“

Innen ein Zwischending aus Galerie und Touri- Info

Kurz darauf das. Ein Singletrail…. Nicht schon wieder!!

Heute hat Gerd mal ne besondere Zahl auf seinem Tacho.

Bei dieser Reise sind wir davon 670km gefahren.

Immer wieder freuen wir uns über die Straßen, auf denen die beiden Radspuren zusammen breiter sind als die Autospur.

Heute kurbeln wir das erste Mal in unserem Leben die Markise aus. Ja, wir haben weder in Kanada, USA und in Skandinavien jemals die Markise benötigt!
Und prompt kriegen wir sie nicht mehr richtig rein gerollt. Nerv…

Statt „Schneggele“ essen steht hier eine Schneckenkirche.


Unser Campingplatzwart hatte die „Area One“ erwähnt, das im kalten Krieg größte Sonderwaffenlager in Europa.

Es steht inzwischen unter Denkmalschutz „zur Mahnung und Erinnerung“ und ist zu besichtigen und bietet haufenweise Fotomotive.

Wahnsinns – Tore, gesichert, mehr als Fort Knox

Bedrückend.
„Sonderwaffen“ bezeichnete alle Arten von Massenvernichtungswaffen.
Ein Wahnsinn, wie viele hier lagerten und einsatzbereit waren.
Wollen wir hoffen, dass solche Lager nie mehr nötig sein werden.
Passend zum bedrückenden Thema schlägt das Wetter um. Wir schauen mal, was die Dartwelt zu bieten hat.

Am kommenden Donnerstag ist schon wieder langes Wochenende (Himmelfahrt) und zu erwarten, dass Stellplätze Mangelware werden.
Die Eisheiligen sind im Anmarsch. Die Wettervorhersage? Eine Katastrophe.
Unsere Lust, tagelang zu frieren? Minus Null (Sorry, Dr. Thomas, aber ich hab’s doch nie gelernt, diese Mathematik)
Die Route des Crêtes? Wahrscheinlich wieder eingeschneit.
In die Pfalz umziehen und auf gutes Wetter warten? Keine Lust.
Wir beschließen tatsächlich, diese Reise für kurze Zeit zu unterbrechen und fahren nach Hause.
Bei Regen und „montags geschlossen“ machen wir Pause bei Rastatt am Schloss Favorite.

Am nächsten Morgen, in Maria Rain, sieht unser Wohnmobil so aus.

Also heute macht das Solarpanel nicht viel Strom.

Unsere Hoffnung ist, dass das Wetter nächste Woche besser wird.
Wir waschen das Geschirr „mal richtig ab“,

waschen den ganzen Blütenstaub von den Rädern, die haben ganz schön gelitten, und waschen/wischen den Blütenstaub von innen ab. Oh, meine Güte, war das staubig.

Ich mache mich bei Youtube vertraut wie man eine Kassettentoilette reinigt. Wir kümmern uns um eine bessere Fahrradhalterung,weil mein Rad immer so anlehnungsbedürftig an Gerds Rad ist.
Ein paar andere Sachen gibt’s auch zu optimieren. Zum Beispiel damit die Salatschüssel wieder eine reine Salatschüssel sein darf und nicht mehr die Spülschüssel und Abtropfschüssel.
Und nächste Woche geht’s hoffentlich weiter…
Ziel Auvergne… Oder Südelsass… Und evtl Route des Crêtes?… Oder Französischer Jura?
Schön, so frei zu sein 🙂
2 Gedanken zu „Grenzenlos radeln und dann (hoffentlich) begrenzte Unterbrechung…“
Wie immer bekommst Su die Kurve von unterhaltsam zu informativ sehr gut hin. Macht immer wieder Spaß. Freue mich auf die Fortsetzung.
Fortsetzung folgt… hoffentlich bald 😊