Helsinki (schwedischer Name Helsingfors), wo selbst das Riesenrad eine Saunagondel (braun) hat.
So lecker sieht unser Müsli nach unserer Sammelaktion aus.

Helsinki wartet immer noch auf uns.
Kurzer Halt in Fiskars, einem Dorf, in dem so ungefähr jedes Haus ein Atelier oder eine Werkstatt ist, so inszeniert, um das alte Dorfbild zu erhalten.

So richtig vom Hocker haut’s uns nicht. Zu touristisch.
Ne alte Mühle

Ne Kaffeerösterei, in der man nur exotische Sorten zu exorbitanten Preisen kaufen konnte.

Viele Designerläden, denen ich nichts abgewinnen kann.
Aber n paar schöne alte Häuser dann doch

Weiter nach Helsinki. Hauptstadt, die Müllers, die Landeier kommen!

Es geht los… mit Ticket kaufen für die Öffis.

Geschafft! Beim Hochfahren von der Metro „M“ merkt man gleich, dass man in der Großstadt ist. Ganz schön tief unten sind wir.

Wir steigen am Bahnhof aus. Nie verkehrt.

Unser Einhorn haben wir ordnungsgemäß „hier“ geparkt.

Wir sind tatsächlich mal zu Öffnungszeiten der Markthallen da.


Mit exotischen Sachen mit ebensolchen Preisen.
Bärensalami 138g 47€

Kaviar kann man testen… Und dann kaufen
4 Teelöffel von 4 verschiedenen Sorten: 165€.
Aber man darf den Teelöffel behalten. Ja, dann!

Uspenski – Kathedrale, die größte orthodoxe Kathedrale Westeuropas. Errichtet zur Zeit, als Finnland russisch war.

Von innen

Der Altarraum ist durch eine Tür verschlossen und wird nur für Messen geöffnet. Nur der Geistliche darf in den Raum gehen.
Also alles erschließt sich mir nicht.
Sieht aus wie ne Gulaschkanone, oder? Und wenn’s mal zu scharf war, hängt was zum Löschen gleich daneben.

Den Dom von Helsinki haben wir nur von außen betrachtet.
Wie überall kostet hier alles Eintritt (alles digital vorher kaufen). Wir haben später noch eine Kirche in petto, die auch Eintritt kostet. Also muss der weiße Dom von außen reichen.

Amos Rex heißen die lustigen Augen. Haben mich an Stuttgart 21 erinnert. Sind auch Lichtschächte.

Das Parlamentsgebäude ist eher langweilig.

Alte Straßenbahnen fahren hier auch noch

Das Highlight ist die Bibliothek, von außen und von innen.


Schräger Typ

Außer Bücher ausleihen, die von kleinen Robotern transportiert werden und beim rausgehen per scan angefordert werden können, kann man hier auch
Musik machen: man leiht sich Instrumente aus und mietet für 1 Stunde nen Raum.

Oder probiert sich in nem Tonstudio (fotografieren verboten)
Kinder (und ihre Väter) vergnügen sich mit PlayStation (wollte ich nicht rein fotografieren)
N Kaffee mit Dachterrasse, ne tolle Treppe

X Räume zum Lesen, mit PCs, mit Anschlüssen für eigene PCs,meeting rooms. Dreistöckig und man kann sich nicht satt sehen.
Bücher gibt’s in 14 Sprachen. Habe mir n paar deutsche angesehen, keine leichte Kost dabei.

Die finnischen habe ich aus verständlichen Gründen „nur im vorbei gehen“ gesehen. Aber die gibt’s auch.
Gerd war gar nicht mehr raus zu bringen. Hat sicher mehrere „Filme“ voll geknipst.
Vorbei am Nationalmuseum

Auf der Suche nach der „Felsenkirche“, deren Eingang wir nur schwerlich finden.
Das haben wir zuerst gesehen, als Google maps gesagt hat, wir sind „am Ziel“.
OK, Fels, aber wo ist der Eingang?

DAS ist er, wer erkennt denn so was?

Von innen echt beeindruckend. Sie ist quasi in den Fels gehauen.

Ohne Schnickschnack, ohne ein einziges Heiligenbild. Die Kirche soll als solches wirken.
Muss ne super Akustik sein, es finden viele Konzerte statt. Nicht heute und Preise ab 40€ aufwärts.

Letzter Point of Interest heute:
Das Sibelius-Denkmal, ein Komponist, sollen wohl Orgelpfeifen sein, die Büste ist gewöhnungsbedürftig. Ist das Kunst, oder…?


Wir lassen uns per Citymapper nach Hause routen und kommen genau wie nach unserem Turku – Ausflug maushie am Campingplatz an.

Helsinki hat uns super gefallen, Motto „Alt trifft neu“. Ein Tag ist zu wenig. Obwohl wir Zeit genug hätten, nehmen wir uns nicht noch einen Tag Zeit, um unsere Urlaubskasse nicht noch mehr zu belasten. Dieses Finnland ist dermaßen teuer (teuerstes Land in Europa), und in einer Stadt, wo alles noch mehr kostet, ist irgendwann einfach „Schluss mit lustig“

Der Platz ist außer teuer wirklich perfekt für den Stadtbesuch gelegen, sehr sauber, aber natürlich kann man die Aussicht und den Stellplatz nicht mit einem Platz mitten in der Natur vergleichen.
Wenigstens ein bisschen Sonnenuntergang können wir um 22:30 Uhr noch erahnen.

2 Gedanken zu „Helsinki“
Hi es macht Spass die schönen Plätze in Helsinki wieder zu sehen. Ich kenne 2 Naturburschen, die auf der vorgelagerten Insel gebadet haben ….
Ich wette, einer davon heißt Jens 🙂