Mehrere Leute, mit denen wir ins Gespräch gekommen sind, haben uns dringend geraten, ins Almenland auf die Teichalm zu fahren. Mit dem Rad ist es zu hoch, auf 1200 – 1500m Meereshöhe. Also brauchen wir eine gute Ausgangsbasis.
Wir sehnen uns nach ein bisschen Luxus. Warme Dusche, abwaschen in einem richtigen Spülbecken usw. und suchen einen Campingplatz da oben. Der einzige, den es gibt, 4 Stellplätze, hat geschlossen. Ok, dann halt nicht.
Wir finden einen auf halber Höhe an einer Vogelbeer – Schnapsbrennerei. Aussicht super, Schnaps nicht bezahlbar. 0,25l für 37,50€. Probieren geht gerade nicht. Für die „Katze im Sack“ ist es uns einfach zu viel Geld.

Später (im Dunkeln) kommt ein 2. Wohnmobil, aber bevor es uns stören kann, weil es einen Teil der Aussicht wegnimmt, ist es schon früh morgens wieder weg.
Der Arme hat im Dunkeln ganz schön mit der Schräge des Platzes gekämpft, Keile reichen nicht. Wir hatten uns im Hellen ein paar Latten gesucht und unsere Keile damit aufgemotzt. Genau aus diesem Grund standen wir dort nicht.
Wir machen noch einen kleinen Spaziergang – den Vogelbeer-Panoramaweg.

Falls man durstig wird: die Getränke sind sogar gekühlt.

Falls man sich setzen möchte: ein rustikales Sofa.

Hier fühle ich mich „auf die lange Bank geschoben“ 😉

Weil wir unterwegs eine ganze Weile mit einem einheimischen Paar geredet haben (gute Tipps abgegriffen), kommen wir erst mit der untergehenden Sonne zum Grauschafmobil zurück.

Gute Nacht, ihr Schäfchen

Gute Nacht, Grauschafmobil

Zwischen „H“ und „I“ ist die Teichalm.

Heute morgen fahren wir nun aber wirklich dort hin. Es ist scheinbar das Neuschwanstein der Österreicher oder zumindest der Steiermarker.

Klar ist es schön hier oben, aber es gibt gar keine Mountainbike – Strecken. Also fahren wir eine komoot Tour… fast ausschließlich auf der Straße.
Ein bisschen Abwechslung bietet ein Lift, der läuft? Hä? Sieht aus wie n Sessellift. Ohne Schnee. Bei näherem hinkommen stellt es sich als ein Bikepark raus. Es läuft gerade ein Training. Die bikes werden am Lenker eingehakt, man bleibt sitzen und wird hoch gezogen. Was es alles gibt.

Ganz ungefährlich ist dieses ganze ge-downhille nicht. Polizei, Sankas und ein Hubschrauber kommen und haben einen Einsatz am Berg.
Gott sei Dank gibt es wenigstens manchmal ein bisschen Schotter

Und schöne Ausblicke

Die einen aber nicht dafür entschädigen, dass man hinterher ca. 10km, 350Hm lebensgefährliche Abfahrt zwischen (bekloppten) Autos hat.
Und weil es ja hier keine Übernachtungsmöglichkeit gibt fahren wir hinten wieder runter. Auf einen Alpakahof. Den haben wir uns gut ausgesucht. Zwar können wir wegen mangelndem Interesse und mangelnder Größe des Budgets für eine Nacht nichts im Hofladen kaufen. Es gibt Alpaka – Mützen, -Handschuhen, Babystrampler Gr. 56 für 160€…, aber wir stehen traumhaft!
Bisschen offroad Anfahrt fürs Grauschafmobil, aber hat sich voll gelohnt.

Hoffentlich kriegen wir morgen früh ein Ei von euch!