Wir machen uns von Helsinki Richtung Osten und dann Nordosten auf.
Und kommen nicht weit von Helsinki durch Porvoo, „eines der schönsten Städtchen Finnlands“

Porvoo liegt am Fluss Porvoonjoki, nicht sehr einfallsreich die Namensgebung des Stadt.


Mit Bilderbuchläden und Bilderbuchhäusern.

Mit Kirche (ohne Bilderbuch)

Und weil am Fluss liegend, mit roten Bilderbuchbootshäusen.

Weiter nach Nordosten auf scheinbar nicht enden wollenden Straßen durch Wälder (Radweg immer neben dran)

Bis zu einem Nationalpark, an dessen Rand wir heute übernachten.

Von hier aus startet ein kurzer Spazierweg (durch den Wald) und weil es hier so feucht ist, geht es fast ausschließlich über Holzplanken.


Manchmal ein bisschen marode und wackelig

Manchmal n bisschen wie Singletrail, nur ohne Fahrrad

durch verschiedene Moore, sagt die Schautafel „danke Google translater“ am Anfang des Weges.
Inzwischen sind plötzlich schwarze Wolken aufgezogen. Wir hätten lieber mal die Wetterapp vorher kontaktieren sollen…
Auf den letzten 5 Minuten werden wir noch völlig eingeduscht. Mist!

Es ist das erste Mal, dass wir unterwegs Mückenzeug benutzen. Ohne das wären wir noch mehr zerstochen worden. Hat so schon gereicht.
In einer Regenpause tun wir die Räder wieder aufs Auto, heute bereits zum 3. Mal.
Wir beginnen verstärkt über einen ausziehbaren oder abklappbaren Fahrradträger fürs Grauschafmobil nachzudenken. Wenn die Räder hinten drauf sind, kommen wir nicht an den Kofferraum. Wenn wir draußen sitzen wollen, brauchen wir die Stühle (aus dem Kofferraum). Wenn wir Frischwasser auffüllen wollen, brauchen wir den Schlauch (aus dem Kofferraum). Wenn wir andere Schuhe brauchen als die, die wir an haben, weil es plötzlich nass ist oder meine Sandalen nicht tauglich für wandern sind, brauchen wir die Schuhe (aus dem Kofferraum)

Wir stehen frei irgendwo rum und müssen ggf. nachts schnell weg? Dann müssen die Räder hinten drauf sein, aber die Stühle sind haben wir vielleicht am. Abend noch gebraucht? Dann müssen die Räder ab und die Stühle in den Kofferraum.
Das ganze wird noch getoppt von Regenwetter, weil dann noch die Regenhülle über die Räder muss… Und wieder weg, wenn wir an den Kofferraum müssen.
Und: nein, wir können nicht von innen an den Kofferraum. Sind nur kleine Öffnungen für n Fuß als Trittstufe, um ins Bett zu kommen und für die schmutzige Wäsche Tüte reicht’s auch noch.
Aber unser Moskitonetz über dem Bett verschafft uns eine ruhige Nacht.
XXX
Tonic – Notstand verhindert. Haken dran.

Weiterfahrt nach Norden:
Übernachtung in der Nähe von Mikkeli. Schön, wenn man sich mal einen Namen merken kann, weil man ihn aussprechen kann.

Wir stehen am See Kilpilampi ^^

Unsere (Fahrrad – wo – sind – wir – eigentlich) Erkundungstour ist bescheiden. Gefühlt fahren wir im Quadrat, davon an 2 Seiten mit Gegenwind. Passt nicht oder ich habe in der Schule nicht aufgepasst…
5 km Hauptstraße durch n Wald mit viel Verkehr, aber baulich getrenntem Radweg,
Ohne Foto, weil doof!
5 km Nebenstraße durch n Wald mit wenig Verkehr, aber keinem Radweg.

5 km Gravelroad durch n Wald mit ohne Verkehr, aber wenigstens einem See als Aussicht.

5 km weitere Gravelroad, aber ohne See…
Aufgepeppt mit null Elchen, obwohl hier so ein wunderbarer Elch Birkenwald wäre…

Hoffentlich wird die Nacht ruhig. Nebenan ist ein Hafen und ein großer Schotterplatz lädt die Jugend zum Kreise drehen ein. Es ist Samstag.

Die Bewertungen bei Park4Night sind unterschiedlich. Von „ruhig“ über „wir sind hier nicht willkommen“ zu „sind spät abends wieder weg gefahren“.

Kleine Entschädigung für doofe Radtour: der Sonnenuntergang.
Nächster Morgen: keine Jugendlichen, kein Lärm,alles friedlich. Gut!
Hier sind wir https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1KAbPdSpy1q6oDWrLO3_8Jm-dlnbjWng&ll=60.65020109800382%2C26.325466577132286&z=7