Seen sehen und ungeplant auch eine Werkstatt sehen

Das Navi zeigt, dass wir quasi ständig „durch“ Wasser fahren. Gut, dass unser Grauschafmobil noch keine nassen Füße bekommen hat.

Zwischen den Fahrten „übers“ Wasser sieht’s dann oft so aus.

Wir sind in der Nähe von Puumala angekommen, machen ne Radtour und fahren mit dem Rad n Aufzug rauf. Haben wir uns nicht ausgedacht, steht genauso in der Tourbeschreibung bei komoot. Ein Teil der berühmten „Archipelago Route“, 70km lang. 

Aber weil wir erst nachmittags losfahren und am nächsten Tag Regen angesagt ist, fahren wir eben nur einen Teil. Für die ganze müsste man auch Fähren vorbuchen. 

Von oben sieht das dann so aus hier. Rechts der „tower“ vom Aufzug. 

Von unten sieht das so aus.

Mal wieder ne kleine Fähre, wo es keine Brücke gibt.

Und wir wundern uns wieder über die vielen Höhenmeter. 

Anlauf! 

Mal wieder keinen Elch gesehen, obwohl hier an jeder Ecke „Vorsicht Elche“ – Schilder sind (sind die nur für die Touristen?) 

Haben wir uns verfahren? 

Heute sehen wir wirklich viele Seen. 

Und kommen zurück in den „Heimathafen“, wo Gerd ein kleiner Unfall passiert… 

 aber uns nach dem Essen einen schönen Sonnenuntergang bietet. 

So kann man’s aushalten. 

Und auch unser Grauschafmobil wird wieder gut in Szene gesetzt. 

Das war Puumala. Wo wir uns übrigens die Keule gegeben haben und mal in einen „Alko“ rein sind. Hier darf alles, was über 8%.hat nicht in Supermärkten verkauft werden,sondern im „Alko“. Wein beginnt hier mit 10€…. z. B. Doppio Passo 3L 39€. Oweh, in Zukunft noch?! weniger Wein.

Heute weiter nach Parikkala, alles immer noch mitten in der Seenplatte, wir arbeiten uns langsam zur russischen Grenze vor.

Regenwahrscheinlichkeit hoch, also bisschen Sightseeing. 

Savonlinnas Burg, Olavinlinna 

Größte Holzkirche Europas in Kerimäki? Hätten wir man vorher bei Google maps geschaut: „vorübergehend geschlossen“.

Wir sehen auch den Grund. Cristo war hier?

Der Bahnhof von Lusto 

Über ne super Panorama Straße, die klasse ist, aber für Fotos nichts taugt, weil ständig Bäume „im Weg“ sind… 

Zu unserem heutigen Stellplatz an nem – Tataaaa – See 

Haben vergessen vom Stellplatz n Foto zu machen… 

Durch die vielen Seen, durch die man nicht schwimmen kann und weil es so viele sind auch nicht überall Fähren und Brücken sind, fährt man so n bisschen zick – zack. 

Jedenfalls sind wir gestern schon zuerst nach Norden, dann nach Süden, heute wieder nach Norden und dann wieder n Stück nach Süden gefahren. 

Allerdings war das heutige „nach Süden“ mehr gezwungen als gewünscht. 

Unser Grauschafmobil sagt seit ner Woche „Ölwechsel fällig“. Das haben wir immer ignoriert und Gerd hat sogar unseren Verkäufer gefragt, ob das dringend sei, denn die Meinungen in einschlägigen Ducato Foren sagen, dass anders als beim Auto der Motor (?) nicht mehr geschmiert wird mit altem Öl und kaputt gehen kann.

Bis wir zu Hause sind, werden es egal wie weit wir noch nach Norden fahren, aber noch n paar tausend Kilometer werden. 

Naja, wir haben Hr. Hummel geglaubt, bis heute während der Fahrt das Öllämpchen anging und alle paar km wieder die Meldung „Ölwechsel!!!“ kam. Der Ölstand ist ok, aber n Motorschaden wollen wir nun auch nicht. 

Also haben wir in Kitee (knapp 10000 Einwohner) n paar Werkstätten gesucht und dann gefragt, ob sie, am besten sofort, n Ölwechsel machen können. 

1. War gar keine Werkstatt. Dieses finnisch… .

2. Morgen vormittag. 

3. Ja, frühestens nächsten Montag, eigentlich eher in 2 Wochen.

4. Sah schrecklich aus, nicht akzeptabel.

Ok, zurück zur ersten: wir kommen morgen um 10 Uhr. 

Also müssen wir in der Nähe übernachten. 

Nordkarelien gehört zu den am dünnsten besiedelten und strukturschwächsten Region in Finnland. 

Hier trifft man niemand. Und so stehen wir hier bis morgen früh auf einem ehemaligen Campingplatz, der letztes Jahr noch einer war, aber aussieht, als wäre hier seeeehr lange niemend mehr gewesen. 

Die russische Grenze ist 3 km entfernt. Komisches Gefühl, nachdem gestern die bewaffnete Drohne in Leipzig gefunden wurde…

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