Verlängerung auf Vårdö

Wir wollen unseren Superplatz nicht verlassen. Also bleiben wir einfach noch ne Nacht hier.

So gibt es auch noch n Frühstücksbild

Und bei dem schönen Wetter fahren wir einfach mal auf die nächste Insel…. Und die übernächste. 

Über ne Brücke

Und dann ne Fähre, Fahrtzeit 15 Min, aber …

mit Mini-Raum, in dem Bücher zum nehmen bzw. tauschen liegen. 

Auf Simskälä. Statt teure Erdbeeren zu kaufen, pflücke ich mir selber welche. 

Mal wieder ne Mühle. Früher gehörte fast zu jedem Bauernhof eine eigene Mühle.

Kalt heute. Ich habe meine WINTER-radelhose, langes Unterhemd, Stirnband und Softshell – Jacke an.

Auch in der Sonne schwitzt man nicht. Die Ålandinseln haben übrigens die meisten Sonnenstunden von Schweden, Finnland und Åland. Die Durchschnittstemperatur im Juli ist 19 Grad. Höchste gemessene Temperatur 29,8 Grad.

Am Straßenrand eine Bude (Boden) mit Kaffee, Zimtschnecken und selbst gebackenen Semmeln, die wir für mittags mitnehmen.

Der Vollständigkeit halber hier noch n Bild von unserem Traumplatz beim Aperitif.

Dieses Mal müssen wir auf Meerblick verzichten und die Stühle rumstehen, sonst ist es zu kalt.

Aber auch so lässt es sich aushalten.

Irgendwann ist Schluss mit Gin Tonic.

Gin gibt’s hier ja sowieso nicht (kein Alkohol mit mehr als 2,8% zu kaufen). Aber unsere Flasche reicht uns noch n bisschen.

Was wir nicht dachten ist, dass wir einen Tonicengpass haben könnten.

Heute im Landhandel gab es welches: knapp 6€  der Liter. Ok, dann nicht. Geht’s noch? 

Zum Spülen mache ich eine kleine „Wanderung“ durch den Wald. 

Unsere Tasche, in der wir Spülen können, heißt bei uns „Spülmaschine“ 

Sehr praktisch. 

Heute mittag ging es auf die Fähre nach Kumlinge, 250 Einwohner, kein Bäcker. Gebucht durch „Frau Åland-Trafiken“ – klappt.

Leider bewölkt es sich und unsere Radtour nachdem wir einen schönen Stellplatz „bezogen“ haben, wird ganz schön kühl… 

Wir stehen am Gästehafen und könnten uns auch ein Fahrrad ausleihen. 

Die „Sehenswürdigkeiten“ von Kumlinge sind schnell abgeradelt. 

Apotheke, schönes Haus, soll innen so richtig schön alt sein mit Fläschchen, Waage usw., leider um 15 geschlossen. Wir sind um 15:45 Uhr da. Als wir am nächsten Morgen nochmal dran vorbei fahren, halten wir an und Gerd darf innen n Bild machen.

Es gibt insgesamt 3 Apotheken auf den Inseln, dieses hier ist eine davon.

Ein ehemaliger Leuchtturm, der mal echt wichtig war, haut uns jetzt nicht vom Hocker. 

Aber die alte Kirche St. Anna ist süß. Mini, aber schöne Deckengemälde. 

Mit „Haustier“ (statt Elch, man nimmt, was man kriegt)

Origineller Briefkasten der Familie Tacki.

Und zum Schluss noch n Badeplatz, der verwaist, weil zu kalt ist.

Also zurück zum Grauschafmobil, das schon auf uns wartet. 

Und am Abend sieht das hier so aus. 

Hier sind wir :

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1bhLCCfMifGzBHfAHf27icJZz3YeVCxk&ll=60.2174225644373%2C20.55233906353312&z=9

Morgen geht’s nach Brändö weiter, selber gebucht, hoffentlich klappt es.

Interessantes zu den Ålandinseln:

Åland und besteht aus 20000 Inseln, davon 6700 Inseln mit einem Namen, von denen 60 bewohnt sind.

Die Arbeitslosigkeit ist im Sommer (Touristen) fast null. Die Leute hier sind in meist kleinen Unternehmen beschäftigt. 90% mit weniger als 10 Angestellten. Viel Landwirtschaft (Zuckerrüben) .

Fast alle Gemeinden haben eine eigene (Grund -) Schule mit 20 – 30 Schülern. Weiterführende Schulen sind dann in Mariehamn, der Hauptstadt auf Fåsta Island, übersetzt „Festland“, wie sie die ca. 5? Inseln nennen, die durch Brücken miteinander verbunden sind.

Die Fußballer des IFK Mariehamn haben sich 2017 für die 2.. Runde der Champions League – Qualifikationsrunde qualifiziert. Die Frauen Mannschaft war schon finnische Meisterinnen.

Landessprache ist schwedisch! Die Inseln gehören zu Finnland! In den Läden sind die Produkte völlig durcheinander aus Schweden (für uns manchmal verständlich) und Finnland (…)

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