Noch eine Insel? Bitte nicht!

Haben wir schon genug gesehen, Fähren sind teuer,
… Wir waren uns einig – bis wir heute morgen mit einem netten Camper aus Oy! ins Gespräch kommen. Er schwärmt uns von der Ostseeinsel Saaremaa und der Nachbarinsel Hiiumaa südwestlich von Tallinn vor. Sie liegen auf unserer Reiseroute nach Lettland. Estlands schnurgerade Straßen ohne Verkehr lassen uns Zeit zum Lakritz essen und nachdenken.

Fazit: Wir ändern unseren Plan und nehmen Kurs auf Saaremaa.
Lebensmittel auf Inseln sind teuer. Also noch auf dem Festland einkaufen. Das erwählte Einkaufszentrum sieht aus wie eine kleine Schule. Brot gibt es aber.

Wir bekommen noch spontan einen Platz auf der Fähre und sind vom Preis angenehm überrascht. Nur 17€ kostet die halbstündige Fahrt auf die Insel Muhu.

Wir finden dort einen Platz mit Seeblick, einer alten Wellblechscheune und einem seltsamen, verosteten Gestell. Hier wurden früher die Fischkutter entladen. Das seltsame Gestell entpuppt sich als Kran. In dem Schuppen war Fischereizeug gelagert.

8 Kilometer entfernt befindet sich ein anderer möglicher Übernachtungsplatz. Wir erkunden ihn mit dem Fahrrad. Auf dem Rückweg geraten wir in einen Kuh-Stau. Kein Wunder auf einer Insel die Muhu heißt.

Und unseren Wein genießen wir mit einem perfekten Sonnenuntergang. Morgen geht es auf die Hauptinsel Saaremaa.

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