Hitzeschlachten

Noirétable, Chalmazel-Jeansagnière und Lac d’Aubusson

Ich will hitzefrei!

Jetzt sind wir tatsächlich in der Auvergne.

Noirétable ist unser 1. Ziel.

Bei der üblichen Erkundungstour treffen wir – wer hätte das gedacht – auf eine Route barrée… die wir geschickt und mit Übung unterfahren. Ha, das kann uns nichts. 

Die Landschaft hier ist hügelig und viel Grün.

Und heiß!

Auch die Kühe suchen sich Schattenplätze

Ein kleines mittelalterliches Dorf, natürlich oben am Berg: Cervières

Zack: Schnapszahl: 6666 km bin ich mit meiner Kraftfliege (Trek powerfly) schon gefahren.

Wir beschließen den „Arbeitstag“ mit einem Bad im See, 10m vom Womo entfernt. Gibt Schlimmeres. 

Sonntagsfrühstück am Montag 

Nachdem wir unsere Touren mithilfe der VTT Karte (= vtt Mountainbike) planen, andere gibt’s hier gar nicht, müssen… müssten wir die Touren an meine nicht vorhandene Fahrtechnik anpassen. So viel hab ich schon begriffen: sehr leicht und leicht sind ok, aber davon gibt es nicht viele. Mäßig, ojeh, da sind meine Grenzen, schwer und sehr schwer muss ich gar nicht angucken. 

Auch bei der besten Tourenplanung kommen wir immer wieder zu Singletrails, die ich mit nem „Mords-Aufregungspuls“ bewältige oder mit „Mords – Frustpuls“ schiebe und manchmal sogar mein lieber Gerd mir mein Fahrrad abholt, damit ich – voll genervt – überhaupt heile runterkomme… 

So hat das Höhenprofil vorher auf m Tacho ausgesehen.

Komische Namen haben die hier 

Weiter geht’s: Chalmazel

Oh! Ski! Stimmt, knapp oberhalb vom Ort ist ein Skigebiet. 

Tour auf den Col du Béal bei über 30°. Wir können uns kaum noch an das Wort „frieren“ erinnern. 

Sensationell ist es nicht, den Pass hoch zu fahren, aber einsam. Ein Auto und ein Rennradler, mehr haben wir auf 9 km nicht gesehen. Und das hat ganz schön gedauert… 

Oben ne Einkehrmöglichkeit, bei der ich ne stinknormale Limo und Gerd mutig ne Limonade Pastillade bestellt. „Très bon choix“ sagt die Bedienung. 

Aber es stellt sich als wirklich sehr lecker heraus. Limo mit Anisgeschmack. Also quasi Pastis ohne Alkohol. 

Oben sind wir noch n bisschen „hin und her“ gefahren. Schön karg hier. 

Grauschaf begleitet uns wie fast immer und wundert sich, warum Gerd sie fast über n Haufen fährt. 

Und dann die Belohnung: fast 10 km bergab zum Grauschafmobil, das begeistert abends Blick auf das angestrahlte Schloss hat. 

3. Ziel: Lac d’Aubusson 

Also die Temperaturen sind echt ne Herausforderung. Wieder über 30 °. 

Da ist n See immer gut. 

Auf nem Wohnmobil Stellplatz suchen wir mit „wie spät ist es jetzt? – wann kommt die Sonne wohin“ das beste Plätzchen. 

Fast, wären wir heute gar nicht geradelt, aber wir haben gelost „Kassenbon ist radeln“ – „leere Hand ist nicht radeln“ und Gerd hat „Kassenbon“ gezogen. 

Aber nur 11 km, bei denen ich aber am liebsten nach 200m umgekehrt wäre. 

Singletrail hoch schieben. (ohne Bilder, weil keine „ich mach n Foto – Stimmung“) 

Aber keine Gnade, kann nur besser werden. 

Wird auch 

Und am Schluss – man kann sich dran gewöhnen – n Bad im See, an dessen Ufer ne Skulptur „onde du soleil“ „Sonnenwelle“ steht, der ich nichts abgewinnen kann… 

Schnell in den Schatten 

Und Tour für morgen planen – Gerds Job (meistens) 

PS: Es ist 20 Uhr und 30 Grad. Um 23 Uhr sollen immer noch 23 Grad sein. Puh 

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