„In 30 – 40 Minuten erreichen wir Langeoog“
Das sagt die freundliche Dame auf der Fähre durch den Lautsprecher.
Hä? Die werden doch wissen, wie lange das dauert… Man kann ja fast rüber laufen.
Aber wir lernen, 1. dass auf der Insel nichts wirklich planbar ist und 2. wirklich alles vom Wetter abhängt.
Wenn zu wenig Wasser unterm Bug ist, dann kann sich das Schiff auch mal fest quirlen und dann dauert das eben länger.

Raus aus der Fähre und mit der Inselbahn zum Bahnhof.
Wir haben meiner Schwester Karin mitteilen sollen, welche Farbe der Waggon hat, in dem wir sitzen, damit sie uns findet. Lila.

Im Hochsommer muss es hier furchtbar zugehen…


Keine Autos auf Langeoog erlaubt? Dann sind Fahrräder nötig. Bis zum anderen Ende der Insel sind es 13 km. Fahrräder kann man hier also überall ausleihen.

Froh, dass es trocken ist, machen wir uns gleich auf den Weg, die Insel zu erkunden.
Wahrzeichen von Langeoog: der Wasserturm

Vorbei an der katholischen Kirche

Durch die Dünen

Starker Wind, we call it „Sturm“, macht zwar die Badegäste nicht glücklich, aber uns.
Der Strand ist fast leer, nur flanierende Touristen wie wir.
Und ein flanierendes Schaf, das festgehalten werden muss, damit es nicht davon fliegt.
Alle Strandkörbe sind frei und zum Teil zugeweht.

Am Surfstrand bleiben wir ewig hängen. Die guten Kitesurfer sind heute gefragt, Anfänger können zu Hause bleiben.
Wahnsinn, wie lange der in der Luft „schwebt“

Am Familienstrand, keine Kinder da 😉

Weil es so windig ist, verändert sich der Himmel ständig. Plötzlich schüttet es und unsere Schuhe sehen so aus. Wir haben Regenjacke und! – Hose dabei.

Und durchs Pirolatal im Inselinneren…

… zurück ins „Dorf“


„Bunte Buden“ sehen hübsch aus, aber als wir am nächsten Tag (Sonne, kein Sturm) dort vorbei kommen, entpuppen sie sich als Touritreff. Schnell weg hier.

Wieder der Wasserturm
Man kann heute auf dem Deich Rad fahren (Singletrail!), gestern (bei Sturm) wäre das nicht gegangen.

Hafenmole

Spaziergang am Strand…


… Im Sonnenuntergang

Am letzten Tag wollen wir zu viert eine Radtour zum Ostende machen. Gerd und ich leihen uns Räder aus und los geht’s.

Bike & hike: Rauf auf den höchsten Berg Langeoogs, die Melkhörndüne (20m).
Die Fahrräder bleiben „im Tal“.

Ausblick von oben.

Nach ca. 13 km: Ostende erreicht.

Es ist Niedrigwasser, aber das Wasser kommt langsam zurück.

Und schon sind 4 Tage rum und wir verabschieden uns bei mal wieder Regenwetter.
Vorher schauen wir noch beim Insel Standesamt vorbei. Aber wir sind ja schon verheiratet.

Karin und Henning bringen uns zum Inselbahnhof.

Und schon geht’s auf die Fähre. Wunderbare 4 Tage waren das.

Dann eine Nacht in der Nähe von Aurich

Auf einem Landvergnügen – Platz mit einem super schönen Garten.

Einem mit leckeren Sachen gefüllten Hofladen.

Weiter nach Hagen zu Gerds Schwestern und deren Frauen, Männern und Kindern, die wir schon Jahre nicht mehr gesehen haben.


Heute genau vor 10 Wochen sind wir gestartet.
Heute Abend sind wir wieder in Maria Rain.
Und das letzte Bild des Blogs ist eine Straßensperre auf der Autobahn bei Frankfurt.

Wir sind 8000km gefahren, kein Unfall.
Was kommt jetzt?
Ein paar Tage Allgäu, dann nochmal nach Frankreich.
Der 31. Oktober ist leider bald. Dann muss das Grauschafmobil wieder in den Stall für einige Monate.