Wir beschließen, mit dem Bus nach Colmar (15 Minuten) zu fahren. Schwindel ist beim Aufstehen weg, aber ich trau dem Braten nicht und lass das mal mit dem radeln.
Lauter Fachwerk

Alte Häuser

Schönes Städtchen, dieses Colmar. Nach unserer Abiturfahrt vor 44 Jahren war ich nicht mehr da. Kann mich an nichts erinnern… Oder waren wir nur im Museum, um den Isenheimer Altar zu besichtigen und sind dann zurück nach Straßburg? Keine Ahnung. Couteau ouvert! Daran erinnere ich mich 🙂
Klein Venedig – Petit Venise

Kitsch, wie es sich in nem Touri Ort gehört
Salami – Laden. Wusste gar nicht, dass es sooooo viele verschiedene Arten von Salami gibt.

Und n schönes Kirchenfenster.

Ein Tag später:
Am nächsten Tag ist morgens der Schwindel n bisschen da, aber „akzeptabel“.
Ich drehe eine Versuchsrunde auf dem Campingplatz und beschließe, dass es geht. Habe nur Angst mich schnell umzudrehen und ernenne Gerd zum Beauftragten für jedes abbiegen. Er schaut und sagt mir, ob ich fahren kann.
Hat ganz hervorragend geklappt.

Die Tourensuche ist hier im Elsass schwierig. Die Damen in der Touri- Info Colmar wussten gar nicht, was ne gpx Datei ist… Immerhin hatten sie eine Radelkarte und darauf befand sich tatsächlich ein QR Code. Geht doch.
Leider ist die Seite Alsace-en-vélo gerade im Umbau und mit Ach und Krach finden wir woanders eine Tour rund um Colmar, die in Eguisheim vorbei geht.
An der Lauch entlang

Durch Turkheim


Gerd hat inzwischen seine dank Busuu aufgeweckten Französisch-Kenntnisse ausprobiert und hat 1. n Bäcker gefunden und 2. n Baguette gekauft.

Frühstück draußen, wer hätte das gedacht? Im April.

Ein Tag später:
Den Platz, auf dem wir heute übernachten wollen, haben wir uns bei der Tour schon angeguckt.
Wir fahren morgens gleich dorthin und starten von dort zur Radtour, die Gerd dieses Mal selbst komootet hat.
Wie üblich durch kleine verschlafene Dörfchen

Und heute Richtung Vogesen – Hang. Die Vogesen an sich sind erst später unser Ziel. Dort ist es noch zu kalt.
Normalerweise radel ich ja nicht so gerne ohne Aussicht, aber weil das frische Grün sooo schön grün ist, ist Gerd rehabilitiert für seine Komooterei.

Aber eine gesperrte Brücke beschert und mal wieder nen paar Kilometer Umweg. Aber da kann Gerd ja nichts dafür.

Ne Kirche liegt auch mal wieder am Weg. Solche Kirchen mag ich gerne. Nicht viel Schnickschnack.


Und wie hier ständig: Störche

Wir bleiben zwar immer noch bei jedem stehen, aber im Grunde ist das so wie in Afrika, wenn man Zebras sieht. Die sind einfach da…
Unser heutiger Stellplatz, ein Parkplatz in einem verschlafenen Dorf. Allerdings zur örtlichen Dorfhalle gehörig. Und heute, Samstag, kommen gerade viele Autos dazu… Ojeh. Hoffentlich ist da nicht ne Riesenparty heute….
