Zu Gast auf Kais Winzerhof am Kaiserstuhl

Ein Tag hui und ein Tag pfui und dann wird’s noch noch „pfuier“

Der Reisetag vom Bodensee zum Kaiserstuhl beginnt mit „Klo ausleeren“ bei Oma Rosi auf m Hof. 

Heute bin ich auch mal Fahrerin. Ich hab Gerd extra gebeten, mich zum Fahren zu „zwingen“, weil ich mich sonst gerne drücke… Hab’s überlebt… Gerd auch. Ist gar nicht so schlimm.

Nachmittags kommen wir am Kaiserstuhl an. 

Wir haben einen wunderbaren Platz an „Kais Winzerhof“ gefunden, am Hang oberhalb des Ortes Sasbach. Als wir ankommen, ist nur Kais Mutter im Garten. 

Sie sagt wir können uns hinstellen, wo wir wollen, auch mitten auf n Weg. „und wenn andere kommen?“ „Ach, die finden dann auch noch ein Plätzchen“ Na gut.

Unser Grauschafmobil ist fast nicht zu sehen, oder?

Wir gehen durch Wein und Obstbäume nach Sasbach runter, 

um raus zu kriegen, wo wir = Gerd am Samstag Semmeln holen kann, können dem Örtchen aber keine guten Noten geben. Verschlafenes  Nest.

Ein Edeka, ein Rossmann, ein Bahnhof, das war’s. Aber wenigstens gibt’s Semmeln. 

Wein dürfen wir uns auf dem Hof nehmen. 

„Wenn Sie abreisen, sagen Sie uns einfach, wie viel Flaschen Sie getrunken haben“ 

Am nächsten Morgen ist es wolkenlos.

Wir fahren mit dem Fahrrad runter Richtung Rhein, das sind nur n paar hundert Meter. Dann ein Stück am Rhein entlang und durchs Inland zurück.

Der Rhein bildet die Grenze zu Frankreich. Und für Doofe steht das an der Brücke auch noch dran.

Die Mitte, wie es sich gehört, ist markiert.

Und drüben bin ich dann „en France“

Aber für heute kehren wir wieder um und bleiben in Deutschland. 

Es ist Samstag und in Breisach war Wochenmarkt. Schade, sie packen gerade zusammen. Wir sind zu spät. 

Als wir diesen Herrn sehen, ist ein Blick auf den Tacho fällig. Haben wir uns verfahren? Und war das früher nicht ne Frau? 

Ok, wir sind doch richtig. In den USA wären solch schöne Kirschbäume sicher in Nationalparks und zu denen hätten wir als Ausländer keinen Zutritt. Zuerst dürften die Amis sie sehen… 

In Vogtsburg ändern wir spontan unsere Route, wir sehen ein Hinweisschild zum Texaspass. Auch kein Nationalpark. 

Na dann 🙂 

Unterwegs n schöner horseshoe – bend, hat das Zeug zum Instagram Hotspot.

Und oben angekommen schlüpft Gerd ins Bergtrikot. 

Gerade noch kurz vor der Haustür springt mein Tacho auf 6000km, mein Geburtstagsgeschenk an meine Kraftfliege zum 3. Geburtstag am Ostersamstag.

Beim Kochen fällt mir der „Anti-klapper- Untersetzer“ in die Pfanne mit Paprika/ Tomaten-Soße. 

Kleine Wohnmobil – Freuden….

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