Unsere Steiermark – Runde schließt sich.
Die Gegend um den Naturpark Gesäuse haben wir noch auf dem Schirm. Also geht’s wieder nordwestlich.

Der Wetterbericht sagt einen kräftigen Wetterumschwung voraus. Der Herbst kommt – nun auch wettermäßig.
Wir werden den letzten „Sommertag“ am 7. Oktober noch mit einer Radtour „Spechtenseerunde“ ausnutzen und dann heim fahren.
Start ist am Putterer See im Ennstal.
Während wir uns umziehen, machen sich auch auf Gerds Fahrrad einige Mitfahrer bereit.

Weil der Putterer See genauso so gut gegen „Gaffer“ abgeschirmt wie das Ufer des Chiemsees oder des Wolfgangsees, hätten wir ihn obwohl wir daneben parken, gar nicht gesehen. Aber: als ich mich recke, um über den (hohen) Zaun ein Foto zu machen (komme mir vor wie n Paparazzi), geht ein vorher unsichtbares Tor auf, ein Angler fragt mich, ob ich für ein Foto hinter den Zaun kommen möchte und habe folgendes Panorama.

Im Hintergrund sieht man den (Berg) Grimming, der hier einen Stellenwert hat wie der Grünten im Allgäu. Von überall zu sehen, Gaststätte „Grimming“, Campingplatz „Grimmingblick“ usw.
Und im weiteren Tourverlauf: Bine mit Grimmingblick 🙂

Wenig Tiefblicke beim Hochfahren durch den Wald. Gerd ist „not amused“, ich auch nicht.

Der Namensgeber der Runde, der Spechtensee liegt wenig überraschend weit oben, daher gibt’s heute die Höhenmeter nicht auf die Tour verteilt sondern einfach mal am Stück.

Der Spechtensee selber lädt weder zum Baden, noch zum Fotos machen, noch zum verweilen ein. Aber immerhin haben wir die Höhenmeter nun geschafft.

Runterwärts Herbst – Panorama vom Feinsten. Am liebsten würde man an jeder Kurve stehen bleiben.
So mag auch ich den Herbst.

Könnte sein, dass es die letzte schöne Tour diese Radsaison war.
Mit unserem Schlafplatz haben wir es uns leicht gemacht: der Biohof oberhalb von Gröbming, der unser erste Station in der Steiermark war, hat uns eh so gut gefallen.
Wir rufen an und dürfen wieder kommen. Markus empfängt uns wie alte (stimmt ja…) Bekannte.
Neben Kühen, die uns ans Allgäu erinnern, verbringen wir unsere vermutlich letzte Nacht dieses Jahr in unserem „Zweiwohnsitz“.

Was für ein Jahr!
Ab April
5 Wochen Elsass
2 Wochen Maria Rain
4 Wochen Auvergne
3 Wochen Maria Rain
11 Wochen Schweden, Finnland, Baltikum, Langeoog
1 Woche Maria Rain
Knapp 3 Wochen Steiermark
Ende 8. Oktober
Womo – Leben ist ganau das, was wir uns vorgestellt haben.
Es hat uns an nichts gefehlt, selbst an „Beine hoch legen“ hab ich ab der zweiten Reise gar nicht mehr gedacht.
Landvergnügen in Deutschland und Österreich, France Passion in Frankreich waren definitiv die besten Übernachtungsplätze.
Campingplätze haben wir nur dann angefahren, wenn wir an einem Fleck länger irgendwo bleiben wollten. (Elsass). Das geht’s bei Landvergnügen nicht.
Wir haben nette Gespräche mit Nachbarn, Einheimischen, Gastgebern gehabt.
Die „Angst“, im Hofladen als Gegenleistung zum Übernachten einkaufen zu „müssen“, war keine Last sondern eine Freude. Die Sachen waren durchweg super.
Und wenn der Alpaka Hofladen halt nichts für mich hat, ist es eben eine Spende,die man dort lässt.
Und Grauschaf hat „Vanlife“ auch gut gefallen. Sie wird 2027 wieder dabei sein.

Wer weiß, wohin die Reise dann geht.
Vielleicht lerne ich über n Winter n bisschen spanisch 😉