Bis Ende der Woche ist Regen angesagt. Igitt.
Unser Plan: wir bringen uns in Position, um irgendwo zu sein, wo es schön ist, um dann, bei wieder guten Wetter startklar zu sein.
Etappenziel: Servières-le-Château
N See ist immer gut. Der Stellplatz kostet 5€, der Campingplatz gegenüber ist verwaist. Es ist leider kein Badewetter.
Die Sonne kommt zwar immer wieder mal durch, aber ist genauso schnell wieder verschwunden.
Da hinten stehen wir, daneben noch n Angler, der später natürlich wieder gefahren ist.

Mit Seeblick

Wir kommen nach Argentat-sur-Dordogne. Kleiner Ort an der Dordogne, Städtchen am Fluss ist immer gut 🙂
Wir sind schon ziemlich weit im Süden Frankreichs. Hier wachsen sogar Bananenpalmen

Von hier aus wurde früher Holz auf der Dordogne Richtung Atlantik transportiert. Die Flößer kamen zu Fuß! zurück.

Uferpromenade


Und dann wird es tatsächlich so sonnig, dass wir spontan mittags in einem Bistro am Fluss einkehren. Irgendwie essen wir im Womo zu wenig Grünzeug und haben total Appetit auf Salat.

Wir gehen noch n bisschen weiter am Fluss entlang.
Angler auch


Da unten links ist unser Bistro und

Hinterher Stellplatzsuche. Wir bleiben hier in Argentat-sur-Dordogne auf einer privaten Wiese, auf der um 19 Uhr eine Art Waldschrat zum Kassieren (5€) kommt.
Skurrile Tafel am „Eingang“

Außer uns sind hier noch ein paar andere, aber auf der Wiese hätten auch 20 Womos Platz gehabt.

Und tatsächlich kann man z. T. sogar neben dem Womo sitzen – zwar ohne Sonne, aber auch ohne Regen.
Allerdings verpacken wir die Räder dann doch noch (dank an meine Kolleginnen, die die Regenhaube als Abschiedsgeschenk gesponsert haben), denn morgen soll Dauerregen sein.

Hier stehen sie verpackt, aber sind noch nicht auf m Auto.
N bisschen Haushalt am nächsten Morgen muss sein

Dauerregen! Nachts hören wir nichts, am Morgen fängt es an zu tröpfeln und hört nicht mehr auf. Gut 90 km und kein Mal auch nur Intervall – Scheibenwischer.
Kann nur besser werden. Letzte Woche haben wir uns nach 10 Grad weniger gesehnt… Heute haben wir 14 Grad tagsüber, 11 Grad nachts…
Wir stehen am Ortsrand von Velzic, andere teilen unser Leid.

Und n Geburtstagsselfie für Gundi
