Transfer Steiermark – Kärnten.
Heute früh brauchten wir keinen Wecker. Aber nicht wegen Aufregung, weil wir ausziehen und so, sondern weil unter unserer Terrasse um 6 Uhr!!! die Bauarbeiter beginnen, Estrich zu machen und zu… keine Ahnung, wie das heißt… verlegen?
Auf jeden Fall sind Baumaschinen ein guter Grund nicht zu lange zu schlafen.

Der Lärm war mit Ansage. Unter unserem Apartment soll eine Vinothek entstehen. Eigentlich sollte alles fertig sein, bevor wir kommen, hat sich aber verzögert. Bauarbeiter halt…
So waren Katharina und Patrick froh, dass sie nun heute kommen und es war ihnen zwar peinlich, aber für uns ist so ne Gratis – Nacht raus gesprungen. Die 1. Nacht, die wir quasi angehängt hatten, weil wir keine Preis – Leistungs – gute Unterkunft am Chiemsee gefunden hatten, hatten wir ja noch nicht bezahlt.
So gesehen hat natürlich das Preis – Leistungs Verhältnis sehr gepasst… Für uns jedenfalls.
Morgens war jedenfalls ne Baustelle vor dem Haus bzw unter uns und wir laden unsere Sachen ein, inkl. n Karton Schilcherwein und machen uns auf n Weg nach Kärnten.
Das Wetter war nicht super gut, aber auch nicht, wie vor 3 Jahren super – schlecht, also planen wir ein, falls es aufmacht, am Soboth Stausee ne Tour zu machen.
Und siehe da, genau als wir dort sind, zieht der Nebel hoch und die Sonne zeigt sich.
Meine Radelklamotten liegen natürlich griffbereit, Gerd lädt erst mal die Koffer wieder aus, weil irgendein Teil fehlt. Männer halt… Und obwohl dort eine Feuerwehr Großübung stattfindet, ziehen wir uns – hoffentlich – blickgeschützt um.

Zunächst am Stausee entlang, mit Sonne und schön.

Die Tour geht zur Dreieck – Alm windet sich – wie überraschend – bergauf.
Bis wir – endlich an der Hütte – schließlich in der Wolke landen

Die Alm hat geschlossen und wir genießen (?) unsere Brotzeit im Windschatten der Hütte.

Für die Abfahrt ziehe ich alles an was ich dabei habe, inkl. Stirnband und Handschuhe.

Und wie auf Bestellung ist es unten wieder bzw. immer noch sonnig und schön.

Unser rotes Auto ist in guter Gesellschaft zwischen den anderen roten Autos.

Es folgen die restlichen 170km bis zu unserer nächsten Unterkunft oberhalb von Hermagor in Kärnten.