Schirlcher Alm statt Schilcher Wein

Nein, ich habe gestern nicht zu viel getrunken. !

Den Namen habe schließlich nicht ich mir ausgedacht, aber evtl. hatten die Steiermarker zur Namensgebung ein Gläschen zu viel von ihrem Schilcherwein intus?

Wider Erwarten sehen wir morgens einige blaue Flecken am Himmel. Die Tour hatten wir schon ausgesucht und sind früh startklar.

Und wie auf Bestellung – wer bestellt denn so was? – fängt es in dem Moment, als wir fertig sind an zu regnen. Mist!

Es bleibt bei einem kurzen Schauer und vor dem nächsten Regen brechen wir auf. Wechselhaft mit Schauern ist angesagt. Regenjacken und – hosen sind im Rucksack.

Zu Beginn sehen wir das erste Mal unsere Unterkunft von weitem. Das rechte ist das Weingut, links daneben eine Scheune und das mit PV auf m Dach unser Haus. Mini in rot ist unser Auto zu sehen.

Außer Wein gibt’s hier auch Holunder in rauhen Mengen.

Von nun an geht’s bergauf. Mit dem Wetter und den Höhenmetern. 1000m am Stück.

Die Kühe sind ganz entspannt, sie dürfen einfach rumstehen oder – liegen und die schöne Aussicht genießen.

Ein blinder Passagier wollte einen Transfer. Ich habe etwas dagegen und setze ihn auf ein Blatt.

Endlich sind wir an der Schirchleralm angekommen… und sie hat zu. Sie hat nur Fr /Sa /So offen. Na gut, dann essen wir statt Brettljause eben mitgebrachte Normalo – Brotzeit. Leider ist dort oben keine Bank.

Wie gut, dass wir auf m Hochweg (die letzten 300 Hm sind hin und zurück die gleiche Strecke) ne schöne Bank ausgemacht hatten… 

Die perfekte Brotzeit Bank. 

Nur saukalt. 

Vorhin war sie noch in der Sonne, jetzt nicht mehr. 

So wird die Abfahrt genauso kalt wie der Brotzeitplatz. Schade. Fast 1000Hm am Stück, nicht zu steil…. Und dann so kalt. Unten sind meine Finger taub. Ich habe alles an, was ich dabei habe. (außer Regen – Equipment). 

Kleiner Fotostopp an einem kleinen Wasserfall.

Nicht nur die Weinlese ist im Gange, die Kürbisse werden auch gerade geerntet.

Ein Traktor schneidet sie anscheinend vorne ab und schiebt sie zu einer Made zur Seite, hinten ist ein Häcksler, der alles andere häckselt. Brutal. Ich hoffe, auf dem Feld war nichts Lebendes außer den Kürbissen… Keine Chance.

Die Katze erwartet uns bereits und ich schreibe mit Grauschaf, die heute Ruhetag hatte und nicht mit war, Blog. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert