Bei unserem letztem Kärnten Urlaub hat uns unsere Vermieterin (am letzten Tag) verwundert gefragt, ob wir denn nicht auf dem Ciclovia Alpe – Adria Radweg gefahren wären.
Nö, nie gehört.
Und bis gestern wieder vergessen.
Bis unsere ideenreiche, hilfsbereite momentane Gastgeberin die gleiche Frage stellt.
Ok, dann halt dieses Jahr. Er verläuft von Salzburg zur Adria und eine Etappe in Tarvisio (40 km von hier) vorbei.
Heute früh bei bestem Wetter aufgewacht

Räder aufs Auto und ab nach Italien.

Kirche in Tarvisio am Morgen. Hier endet unsere Tour am Nachmittag auch. Mit Foto später

Komisch, sowie man über die Grenze ist, empfängt einen italienisches Flair. Am liebsten möchte man sofort in die nächste Bar und n Cappuccino trinken.
Aber erst wird geradelt!

Dieser Weitradelweg ist anscheinend ziemlich bekannt – außer uns Unwissenden.
Obwohl quasi „alle“ Richtung Süden fahren – wie wir im Moment – gibt es doch auch Entgegenkommer – wie wir später – die nur eine (Teil-)Etappe fahren.
Also braucht’s „Ordnung“ in Form eines Mittelstreifens. Ojeh.

Klar ist die Gegend schön, aber wir mit unseren Mountainbikes übermotorisiert.

Wir sehen massig Rennradler und sogar Skiroller sind unterwegs.
Ein 08/15 Rad ist hier ausreichend.

Ein paar Wolken hätten die Fotos bereichert, aber ich will nicht jammern.

Abwechselung bieten ein paar Tunnels. Die Strecke folgt hier einer ehemaligen Eisenbahn-Strecke.

Gut, dass ich n wenigstens Rücklicht dabei habe. Nicht alle Tunnels haben Licht mit Bewegungsmeldern.
Wir sind im Gebirge und die Infrastruktur muss sich der Topographie anpassen.
Was bedeutet das für uns?
Dass auch die Autobahn und Bahnschienen und alle Straßen dieser Trasse folgen.
Hier ein Beispiel,wie mein Tacho das sieht….

Und hier, wie wir das mit unseren Augen sehen. Wir wissen nun praktisch über den Zustand sämtlicher Brücken in diesem Gebiet Bescheid…

In Pontebba angekommen.

Jetzt haben wir uns aus verschiedenen Gründen jetzt wirklich nen Cappuccino verdient.

Typisch italienischer kleiner Ort

Und unsere mitgebrachte Brotzeit

essen wir vor der Kirche, die im Innern schön sein soll, aber leider hat keiner das Licht angeknipst…


Rückweg auf dem gleichen Weg, leider rollt es bergauf nicht so gut. Unsere Pos sind auch schon „gebraucht“

Geschafft!

Zu Hause stoßen wir mit nem Bier auf Huberts Geburtstag an.
Herzliche Glückwünsche, Hubert!
